Einreichung des Bürgerbegehrens „Grünflächen erhalten“ am 9.1.23 um 9:30 Uhr

In der stark wachsenden Isar-Metropole steigt zunehmend der Druck auch auf die öffentlichen Grünflächen der Landeshauptstadt. Immer knapper werdende Flächen stehen Begehrlichkeiten von Investoren und Stadtplanung gegenüber. Nach den erfolgreichen Bürgerbegehren zur Rettung des urbanen Grüns in Hamburg und Berlin wollen die Initiatoren des Münchner Bürgerbegehrens nun auch dieses Ziel zum Erfolg führen. Die Resonanz und der Rückhalt in der Bürgerschaft ist enorm. Beim Einreichungstermin werden dem Kreisverwaltungsreferat fast 60.000 gesammelte Unterschriften übergeben. Knapp 60 Organisationen unterstützen die Ziele des Bürgerbegehrens.

Das Bürgerbegehren richtet sich auch gegen die Argumentation der Stadtverwaltung, wonach Grünflächen mehr würden. Tatsächlich wird die Stadt immer weiter versiegelt. Der offiziell steigende Anteil der Grünflächen im Flächennutzungsplan entsteht lediglich durch Umwidmung von Grünland in Grünflächen. Bestes Beispiel ist das Gelände der Prinz-Eugen-Kaserne: Vor der Bebauung war das Gelände als „Sondernutzung Landesverteidigung“ im Flächennutzungsplan verzeichnet. Durch die Bebauung und die damit verbundene Anlage von z. B. Spielplätzen und Gärten wurden diese nun als Grünflächen im Flächennutzungsplan verzeichnet. Rechnerisch mag dadurch der Anteil an Grünflächen in München steigen, in Wahrheit aber steigt der Versiegelungsgrad.

 

Einreichungstermin

  1. Wann: Montag, 9. Januar 2023, um 9:30 Uhr
  2. Wo: Kreisverwaltungsreferat, Treppe Haupteingang, Ecke Lindwurmstraße
  3. Anmeldung: Bitte per E-Mail an presse@gruenflaechen-erhalten.de

Es werden anwesend sein als Sprecher des Bürgerbegehrens:

  1. Stefan Hofmeir, Initiator des Bürgerbegehrens “Grünflächen erhalten”
  2. Tobias Ruff, Stadtrat der ÖDP München

Darüber hinaus verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der zahlreichen Unterstützerorganisationen.

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