Zusammenführung von GEWOFAG und GWG wird vorbereitet

Der Stadtrat hat vorberatend im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung einer Vorbereitung der Zusammenführung von GEWOFAG Holding GmbH (GEWOFAG) und GWG München GmbH (GWG München) mit ihren Beteiligungsunternehmen Heimag München GmbH und Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) grundsätzlich zugestimmt.

Nach Bestätigung durch die Vollversammlung im Juni können dann die ersten Schritte eingeleitet werden, einen Garanten gegen steigende Mieten am Münchner Wohnungsmarkt zu schaffen.
Ziel einer Zusammenführung der städtischen Wohnungsbaugesellschaften ist es, das Beste aus den bisherigen Gesellschaften zu vereinen. Es können alle vorhandenen Kräfte und Kompetenzen gebündelt und damit eine noch bessere und effektivere Einheit am Münchner Wohnungsmarkt geschaffen werden. Dadurch soll langfristig garantiert werden, dass noch mehr preisgünstiger Wohnraum geschaffen und eine höhere Sanierungsquote im Bestand erzielt werden kann. Auch können die durch die Bündelung von Kompetenzen freiwerdenden Kapazitäten gezielt für die Entwicklung neuer Angebote und innovativer Lösungen, insbesondere auch im Bereich des Klimaschutzes, eingesetzt werden.
Nicht zuletzt kann durch Synergien und günstigere Finanzierungskonditionen infolge höherer Sicherheiten auch eine Entlastung des städtischen Haushalts herbeigeführt werden. Betriebsbedingte Kündigungen wird es infolge der Zusammenführung nicht geben.
Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende von GEWOFAG und GWG München Verena Dietl: „Wir bündeln jetzt alle Kräfte und das jeweils Beste aus zwei leistungsstarken Wohnungsgesellschaften in einem noch stärkeren Unternehmen. Die Mieterinnen und Mieter, die Wohnungssuchenden und nicht zuletzt die Beschäftigten werden am Ende davon profitieren. Ich werde mich persönlich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Zusammenlegung ein Erfolg wird.“
Eine Zusammenführung der städtischen Wohnungsbaugesellschaften soll auch dazu führen, dass die Landeshauptstadt München am Münchner Wohnungsmarkt noch stärker als soziale Vermieterin wahrgenommen und die Identifizierung der Mieterinnen mit der Landeshauptstadt München noch erhöht wird. Eine vereinte Gesellschaft wäre dann die Vermieterin von etwa jederm zehnten Münchnerin. Durch die Bündelung von Kompetenzen und Fachexpertise sollen hierbei die Serviceleistungen gegenüber den Mieterinnen und die Betreuung der Bewohnerschaft noch verbessert werden, was langfristig die Mieterzufriedenheit noch steigern soll. So kann (potenziellen) Mieter*innen zukünftig eine einheitliche und verlässliche Ansprechpartnerin als Vertreterin der Landeshauptstadt München am Münchner Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen.

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