Bürgermeisterin Habenschaden legt Kranz für Sophie Scholl nieder

Sophie Scholl, eines der Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, wäre am Sonntag, 9. Mai, 100 Jahre alt geworden.

Anlässlich dieses Geburtstags hat Bürgermeisterin Katrin Habenschaden für die Stadt München an Sophie Scholls Grabstätte im Friedhof am Perlacher Forst einen Kranz niedergelegt.
Bürgermeisterin Habenschaden:
„Die ,Weiße Rose‘ ist eine der bekanntesten deutschen Widerstandsgruppen. Ihre Mitglieder machten sich unter Einsatz des eigenen Lebens gegen den nationalsozialistischen Terror stark. Sie appellierten aus humanistischen Motiven an die Verantwortung jedes Einzelnen für Freiheit und Gerechtigkeit. Und sie bezahlten dafür mit dem Leben. Es ist unsere Aufgabe und die der uns nachfolgenden Generationen, das Gedenken an die ,Weiße Rose‘ und an Sophie Scholl aufrechtzuerhalten.“


Zwischen 1942 und 1943 wurden von der „Weißen Rose“ sechs Flugblätter verteilt, die zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufriefen. Bei der Verbreitung des sechsten Flugblattes am 18. Februar 1943 im Lichthof des Hauptgebäudes der Ludwig-Maximilians-Universität wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl vom Hausmeister entdeckt und von der Gestapo inhaftiert.
Am 22. Februar 1943 wurden Christoph Probst, Sophie und Hans Scholl vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde noch am selben Tage vollstreckt. Nach einem weiteren Prozess des Volksgerichtshofs wurden mit Professor Kurt Huber, Wilhelm Graf und Alexander Schmorell weitere Mitglieder der Gruppe hingerichtet.


(Foto: © UIi Lobinger/LHM)

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